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Entstehung des Monitors

Ist eine Beobachtungsstelle für Wohnen und Immobilien für den Kanton Freiburg relevant?
Wenn ja, welche Informationen sind für die strategischen Entscheidungen der lokalen Akteure wichtig?
Wie kann man die Verwaltung dieser Informationen artikulieren?

Die Idee eines Wohnungs- und Immobilienmonitors ist aus einem Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft Freiburg (HSW) unter der Leitung von Prof. Marilyne Pasquier entstanden. Dieses Forschungsprojekt wurde vom Réseau de compétences de Suisse occidentale (RCSO) finanziert. Das Wohnungsamt des Kantons Freiburg war bei diesem Forschungsprojekt institutioneller Partner.

Ziel des Forschungsvorhabens war abzuklären, ob es sinnvoll sei, eine Beobachtungstelle einzurichten, und falls ja, ihre Konturen und Rahmenbedingungen zu definieren.

Um die Forschungsfragen zu beantworten, stützte sich das Projekt auf eine Überprüfung der Literatur, eine Analyse von neun bestehenden Observatorien für Wohnen, Immobilien und Wohnen - von Zürich bis Luxemburg - und eine eingehende Analyse der spezifischen Bedürfnisse von 29 Freiburger Akteuren, die am regionalen Immobilienmarkt beteiligt sind.

Der Nutzen eines Wohnungs- und Immobilienmonitors wurde von den befragten lokalen Akteuren des Immobilienmarktes voll anerkannt. Die Notwendigkeit eines Monitors wird durch den Überfluss an Informationen, den Mangel an zuverlässigen Informationen, den Mangel an Daten, die auf die Bedürfnisse der Interessengruppen ausgerichtet sind, den Mangel an Synergien und den Wunsch nach lokaler Beleuchtung deutlich.

Vier Achsen wurden als wertvolle Informationen für die befragten Interessengruppen identifiziert, die sie bei ihren Entscheidungen beeinflussen. Die Interessengruppen wünschen sich Informationen, die ihre wichtigsten Fragen beantworten: Was soll man bauen? Für wen? Wo? Zu welchem Preis vermieten ?

 

© Antoine Vullioud / La Gruyère

© Antoine Vullioud / La Gruyère

Seit 2011 ist Marilyne Pasquier Dozentin an der HSW-FR. Sie hat zwei Lehr- und Forschungsthemen: einerseits strategisches Management, um ihrer Doktorarbeit thematisch nahe zu bleiben, und andererseits Immobilienwirtschaft, um ihren Wurzeln treu zu sein.

Mit fundierten Kenntnissen des lokalen Immobilienmarktes und all seiner Akteure ist die Schaffung eines Wohnungs- und Immobilienmonitors ein Traum, den sie verwirklichen wollte, indem sie das Forschungsprojekt zum Monitor von A bis Z durchführte und nun an seiner Umsetzung arbeitet.